Aktuelles

Corona-Hinweise:

Liebe Tierhalter,

wieder einmal müssen wir auf die neuen Coronamaßnahmen mit Einschränkungen unseres Praxisbetriebes reagieren. Bitte haben Sie Verständnis für folgende Veränderungen:
- Bitte desinfizieren Sie sich nach dem Reinkommen die Hände an unserem kontaktlosen Desinfektionsmittelspender - auch wenn Sie nur Medikamente abholen oder eine Frage haben.
- in der Warteschlange vor dem Praxisgelände bitte ausreichend Abstand einhalten
- immer nur ein Tierhlater begleitet das Tier in die Praxis
- auch Kinder warten besser im Auto (Ausnahme: Säuglinge)

Sie kommen bitte nicht in die Praxis:
- wenn Sie erkältet sind
- wenn Sie möglicherweise Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben könnten
- bitte tragen Sie eine FFP 2 Maske

Bleiben Sie gesund, Ihr Praxisteam

Wir stellen vorerst keinen Wassernapf

Liebe Hundebesitzer,

sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass sich vor unserer Praxis kein Wassernapf mehr befindet. Gerade an heißen Sommertagen oder längeren Autofahrten wäre ein kühler Schluck sicher empfehlenswert. Allerdings kann dieser Wassernapf auch zu einer Ansteckungsquelle werden, denn die meisten Hunde, die unsere Praxis aufsuchen, sind krank und können somit Krankheitserreger an Ihren Hund weitergeben. Wir möchten Sie bitten, sich selbst einen Napf für die Wartezeit mitzubringen! Sprechen Sie uns im Notfall direkt an.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Praxisteam

Notdienst

Liebe Tierbesitzer,

Der tierärztliche Bereitschaftsdienst wird im Stadtgebiet Rostock und im Landkreis Bad Doberan unter den niedergelassenen Kollegen und der Tierklinik Rostock aufgeteilt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie unter der Tel.Nr. 0381 26054441. Außerhalb der angesagten Notdienstzeiten wenden Sie sich bitte an Ihren Haustierarzt oder die Tierklinik Rostock ( Tel. 0381 252770 ).

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.tierarztnotdienst-rostock.de

COVID-19: Was Tierhalter jetzt wissen möchten

1. Kann sich mein Tier mit Covid-19 infizieren?

Laut Einschätzung der World Small Animal Association gibt es nur begrenzte Hinweise darauf, dass sich unsere Haustiere infizieren könnten. Krankheitssymptome, lebende Viren oder Virusvermehrung im Tier wurden bisher nicht nachgewiesen.

2. Kann ich mich bei meinem Haustier anstecken?

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass von Haustieren eine Infektionsgefahr ausgeht. Das FLI (ein Institut für Tierseuchen) weist aber ausdrücklich darauf hin, dass gründliches Händewaschen nach Haustierkontakt, anhaftende Viren reduzieren kann.

3. Was gilt für den Umgang mit Tieren, wenn der Besitzer an Covid-19 erkrankt ist?

Diese Tiere sollten von gesunden Menschen versorgt werden. Von diesen Tieren sollte man sich nicht ablecken, nicht streicheln oder gar küssen lassen. Zum eigenen Schutz sollte man einen Mundschutz tragen, während das Tier versorgt wird und sich vorher und nachher gründlich die Hände waschen.

Quelle: Der Praktische Tierarzt, 101, Heft 04/2020

Mitteilung über die Änderung des Arzneimittelgesetzes für Tierärzte

Liebe Tierhalter,

am 01.03.2018 trat eine Erneuerung des Arzneimittelgesetztes für Tierärzte in Kraft. Dabei wurden die Richtlinien für die Anwendung und Abgabe von Antibiotika verschärft. Das Zunehmen der Resistenzen auf bestimmte Antibiotika in der Medizin ist weiterhin bekannt und ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Medikamenten unabdingbar. Wir dürfen deshalb keine Antibiotika an Tierbesitzer abgeben, ohne die Tiere vorher untersucht zu haben. Es gibt aber fast immer unterstützende Mittel, die kein Antibiotikum enthalten und die man bis zum nächsten Tierarztbesuch anwenden kann. An die Tierbesitzer, deren Tiere antibiotikahaltige Arzneien verordnet bekommen haben, appellieren wir eindringlich, die vom Tierarzt verordneten Dosierungsvorgaben unbedingt einzuhalten und die Medikamentengabe nicht vorzeitig (z.B. bei Verbesserung des Allgemeinbefindens) abzubrechen. Nur so können wir verhindern, dass überlebende Bakterien eine Unempfindlichkeit gegen das Antibiotikum entwickeln. In einigen Fällen (z.B. bei einem Wechsel des Antibiotikums oder wenn bestimmte Wirkstoffe verwendet werden sollen) sind wir verpflichtet worden, eine bakteriologische Untersuchung mit einem Resistenztest im Labor anfertigen zu lassen. Diese Maßnahme ist für den Tierbesitzer mit zusätzlichen Kosten verbunden, sichert aber die Auswahl eines geeigneten Medikamentes.

Quelle: Deutsches Tierärzteblatt, April 2018, „Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV), gültig ab 01.02.2018“

Ihr Praxisteam