Aktuelles

Corona-Hinweise:

Liebe Tierhalter,

wieder einmal müssen wir auf die neuen Coronamaßnahmen mit Einschränkungen unseres Praxisbetriebes reagieren. Bitte haben Sie Verständnis für folgende Veränderungen:
- in der Warteschlange vor dem Praxisgelände bitte ausreichend Abstand einhalten
- immer nur ein Tierhlater begleitet das Tier in die Praxis
- auch Kinder warten besser im Auto (Ausnahme: Säuglinge)

Sie kommen bitte nicht in die Praxis:
- wenn Sie erkältet sind
- wenn Sie möglicherweise Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben könnten
- wenn bei Ihrem Tier keine Erkrankungen vorliegen (z.B. Fellpflege, Krallen schneiden)

Bitte entscheiden Sie selbst, ob bereits vergebene Termine zu Routineoperationen (wie z.B. Kastrationen) für Sie aktuell relevant sind. Wir werden Sie dazu anrufen, beraten und bei Bedarf einen neuen Termin vergeben. Auch Impfungen können im Einzelfall um ein paar Wochen verschoben werden, ohne dass das Immunsystem seine Aufgaben vergisst.
Medikamente können Sie jederzeit am Tresen kaufen. Wir sind auch am 24. und 31.12.2020 für NOTFALLBEHANDLUNGEN für Ihre Tiere dienstbereit, sowie zwischen den Festtagen.

Bleiben Sie gesund, Ihr Praxisteam

Öffnungszeiten und Notdienste während der Feiertage:

Öffnungszeiten während der Feiertage:

- bis einschließlich 23.12. normale Öffnungszeiten
- 24.12. 8-10 Uhr Nachbehandlungen und Notfälle
- 25., 26., 27.12. geschlossen
- 28.-30.12. normale Öffnungszeiten
- 31.12. 8-10 Uhr Nachbehandlungen und Notfälle
- 01., 02., 03.01. geschlossen
- ab 04.01. normale Öffnungszeiten

Notdienste:

- 18.12.-25.12.20 Tierklinik Rostock, 0381252770
- 25.12.-28.12.20 Dr. Homann, Pastow, 01738163923 oder 03820474652
- 28.12.-01.01.21 Dr. Östereich, Dummerstorf, 01723959342
- 01.01.-08.01.21 Dr. Göbel, Bentwisch

Wir stellen vorerst keinen Wassernapf

Liebe Hundebesitzer,

sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass sich vor unserer Praxis kein Wassernapf mehr befindet. Gerade an heißen Sommertagen oder längeren Autofahrten wäre ein kühler Schluck sicher empfehlenswert. Allerdings kann dieser Wassernapf auch zu einer Ansteckungsquelle werden, denn die meisten Hunde, die unsere Praxis aufsuchen, sind krank und können somit Krankheitserreger an Ihren Hund weitergeben. Wir möchten Sie bitten, sich selbst einen Napf für die Wartezeit mitzubringen! Sprechen Sie uns im Notfall direkt an.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Praxisteam

COVID-19: Was Tierhalter jetzt wissen möchten

1. Kann sich mein Tier mit Covid-19 infizieren?

Laut Einschätzung der World Small Animal Association gibt es nur begrenzte Hinweise darauf, dass sich unsere Haustiere infizieren könnten. Krankheitssymptome, lebende Viren oder Virusvermehrung im Tier wurden bisher nicht nachgewiesen.

2. Kann ich mich bei meinem Haustier anstecken?

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass von Haustieren eine Infektionsgefahr ausgeht. Das FLI (ein Institut für Tierseuchen) weist aber ausdrücklich darauf hin, dass gründliches Händewaschen nach Haustierkontakt, anhaftende Viren reduzieren kann.

3. Was gilt für den Umgang mit Tieren, wenn der Besitzer an Covid-19 erkrankt ist?

Diese Tiere sollten von gesunden Menschen versorgt werden. Von diesen Tieren sollte man sich nicht ablecken, nicht streicheln oder gar küssen lassen. Zum eigenen Schutz sollte man einen Mundschutz tragen, während das Tier versorgt wird und sich vorher und nachher gründlich die Hände waschen.

Quelle: Der Praktische Tierarzt, 101, Heft 04/2020

Neue Gesetze zur Vergütung des Notdienstes

Liebe Tierbesitzer,

ab diesem Jahr gelten, laut Bundesrat, die neuen Gesetze zur Vergütung des Notdienstes von Tierärzten. Dabei werden folgende Veränderungen gesetzlich festgelegt:

1. Die Notdienstgebühr: Jeder Tierbesitzer, der den Notdienst mit seinem Tier in Anspruch nimmt, muss eine pauschale Gebühr von 50€ + Mehrwertsteuer bezahlen.

2. Alle Leistungen, die der Tierarzt im Notdienst erbringt, müssen mit dem zweifachen Gebührensatz (in der normalen Sprechstunde wird der einfache Gebührensatz verwendet) abgerechnet werden.

3. Das Gesetz legt auch die Notdienstzeiten fest, zu denen diese erhöhten Gebühren abgerechnet werden dürfen: Werktags beginnt der Notdienst 18 Uhr und endet am nächsten Tag morgens 8 Uhr. Am Wochenende beginnt der Notdienst nach der Sprechstunde am Samstag 12 Uhr und endet Montag früh um 8 Uhr.

Alle Tierärzte sind durch die neue Gesetzgebung verpflichtet, diese Gebühren den Tierhaltern in Rechnung zu stellen. Es liegt nicht im Ermessensbereich einer Praxis diese Beträge einzukürzen.

Urlaubszeit ist Reisezeit

Liebe Hundebesitzer,

viele Hundefreunde möchten die schönste Zeit des Jahres mit ihren Tieren in den Urlaubsgebieten der Mittelmeerländer verbringen. Doch Vorsicht: dort lauern hungrige Parasiten auf ihre Opfer!

Deshalb ist eine individuelle Prophylaxe für jeden Hund vor Reiseantritt angemessen. Durch Zecken und Sandmücken werden die sogenannten „Reisekrankheiten“ (z.B. Anaplasmose, Herzwurmerkrankung, Babesiose, Ehrlichiose, Borreliose, Dirofilariose, Leishmaniose). Zum Schutz vor dem Befall mit Flöhen, Sandmücken und Zecken empfehlen wir spezielle Ektoparasitika. Eine Impfung, die das Risiko der Entstehung einer Leishmaniose reduziert, ist ebenfalls seit kurzem verfügbar.

Wenn Sie eine Reise in die Risikoländer planen, sollten Sie Ihren Liebling adäquat schützen.

Informieren Sie sich außerdem über diverse Einreisebestimmungen (z.B. beim ADAC) der jeweiligen Länder.

Bitte sprechen Sie uns dahingehend an, wir beraten Sie gerne.
Ihr Praxisteam

Roswitha Dzenisch

Mit diesem Bild verabschieden wir unsere Tierärztin Roswitha Dzenisch.

Zum 31. März 2019 mussten wir unsere liebe Kollegin Roswitha Dzenisch in den Altersruhestand verabschieden. Seit dem 22.09.1995 wurde der Praxistresen von Rosi verwaltet. Die Patientenbesitzer mit Namen und Adresse erkannt, immer ein persönliches Wort dazu, immer laut und gut gelaunt.

In den über 23 Jahren ist sie die Einzige unter uns, die das Kopfrechnen noch beherrscht.

Schon 1993 zur Praxisgründung waren sie und ihr Mann als fleißige Handwerker beim Ausbau der Kfz-Selbsthilfewerkstatt zur Tierarztpraxis mit am Start. Seitdem wurden alle schwierigen Anfangszeiten gemeistert, immer mal wieder renoviert, Nachts Kaiserschnitte operiert, gemeinsam gegrillt, Musical besucht, sich bei Martin Rütter fortgebildet, den Weihnachtsmarkt unsicher gemacht, eine neue Praxis gebaut und unser Team wurde größer. Rosi mittendrin, mit sehr viel Hilfsbereitschaft, immer optimistisch, einsatzbereit und mit viel mütterlicher Intuition.

Auf Krustenbraten und Speise müssen wir jetzt verzichten. Wie schaffen wir das bloß?!

Wir wünschen Rosi für diesen neuen Lebensabschnitt vor allen Dingen Gesundheit. Die Familie wird sie schon auf Trab halten, Langeweile wird es nicht geben.

Dafür wünschen wir viel Schaffenskraft und alles Gute.
Dein Team der Gemeinschaftspraxis

Sophie Brandenburg

Mit diesem Bild ihrer letzten Ultraschalluntersuchung verabschieden wir unsere Tierärztin, Sophie Brandenburg, ins Babyjahr.

Mit diesem Bild ihrer letzten Ultraschalluntersuchung verabschieden wir unsere Tierärztin, Sophie Brandenburg, ins Babyjahr. Wir wünschen ihr und ihrem Nachwuchs alles Gute. Anfang 2020 wird sie unser Team wieder verstärken.

Impfen für Akfrika - Aktionstag in unserer Praxis am 07. Mai 2019

Mit diesem Bild ihrer letzten Ultraschalluntersuchung verabschieden wir unsere Tierärztin, Sophie Brandenburg, ins Babyjahr. Derzeit sterben in Afrika jährlich bis zu 60000 Menschen an hundeübertragener Tollwut. Darunter viele Kinder. Sie kommen den Hunden als Sozialpartner und Hütehelfer am nähesten. Seit 2005 ist der Verein "Tierärzte ohne Grenzen e.V." in Kenia aktiv.

Damals wurde begonnen, die Hütehunde der Massai in der Mara gegen Tollwut zu impfen. 2019 sind die Mara und zwei Siedlungen um Nairobi tollwutfrei. Großes Ziel: bis 2030 soll Kenia tollwutfrei sein.

Von jedem Tier, welches am 07. Mai 2019 in unsere Praxis zum Impfen kommt, spenden wir 50% des Impfpreises an Tierärzte ohne Grenzen e.V. und unterstützen damit dieses wichtige Projekt. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Für unsere Kaninchenhalter

Das Frühjahr ist erfahrungsgemäß Impfzeit für viele Langohren. Bei der Heimtierhaltung von Kaninchen raten wir zur Impfung gegen Myxomatose und Chinaseuche (RHD = Rabbit Haemorragie Disease).

Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um aggressive Viren, deren Behandlung nicht möglich ist. Die Kaninchen erkranken akut und verenden qualvoll. Deshalb spielt die prophylaktische Impfung eine besondere Rolle und viele Kaninchenhalter lassen ihre Tiere mit einer Zweifachimpfung schützen.

Leider hat sich bei der Chinaseuche in den letzten Jahren eine neue Virusvariante entwickelt, die in der herkömmlichen Kombinationsimpfung nicht enthalten ist. Für die sogenannte RHD II-Impfung steht ein Impfstoff zur Verfügung, der gleich 10 Impfdosen enthält, die kurz hintereinander verimpft werden müssen.

Wenn Sie Ihr Kaninchen vor dieser "neuen" Chinaseuche schützen möchten, rufen Sie in unserer Praxis an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern beraten.

Fit und agil bis ins hohe Alter

Unsere Haustiere werden immer älter. Während das durchschnittliche Lebensalter unserer Hunde im Jahr 1980 ca. 9 Jahre betrug, ist es inzwischen auf 12 Jahre gestiegen.

Fit bis ins hohe Alter für unsere Hunde

Eine Dogge gilt mit 7,5 Jahren als alt, ein Labrador mit 9, ein Dalmatiner mit 10 und kleine Rassen mit 11,5 Jahren. ABER: Alter ist keine Krankheit.

Auf dem Kongress für Ganzheitliche Tiermedizin im April in Nürnberg haben wir Tierärzte uns mit dem Altern eingehend beschäftigt.

Was verändert sich im Alter?

  • Die Stoffwechselrate vermindert sich, d.h. Hunde neigen zu Übergewicht.
  • Das Immunsystem wird schwächer, unsere Hunde haben häufiger oder länger mit Infektionen zutun.
  • Endokrine Drüsen wie die Schilddrüse erfüllen nicht mehr ihre normale Funktion. Der Hund braucht „Schilddrüsentabletten“. Herz- und Lungenerkrankungen treten häufiger auf.
  • Muskelmasse nimmt ab, entzündliche Gelenkerkrankungen nehmen zu und die Zellzahl im Nervensystem sinkt.

Diese Probleme sind größtenteils chronisch und bedürfen lebenslanger Betreuung durch den Besitzer.

Ein jährlicher Check-up in der Tierarztpraxis hilft Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Fit und agil bis ins hohe Alter ist auch für unsere Hunde möglich. Dabei haben gerade physiotherapeutische Anwendungen viele positive Wirkungen. Die Beweglichkeit wird verbessert, Muskeln werden aufgebaut. Koordinationsübungen fördern nicht nur die Gliedmaßenbelastung, sie stärken auch das Nervensystem. Schmerzen lassen nach. Ganz klar, dass das zu mehr Wohlbefinden führt. Und Zuhause fleißig weitergeübt, bringt so manche physiotherapeutische Hausaufgabe viel Spaß für den Senior und seine Besitzer, und zeigt wie schlau und beweglich unsere Hunde im Alter noch sein können.

Mitteilung über die Änderung des Arzneimittelgesetzes für Tierärzte

Liebe Tierhalter,

am 01.03.2018 trat eine Erneuerung des Arzneimittelgesetztes für Tierärzte in Kraft. Dabei wurden die Richtlinien für die Anwendung und Abgabe von Antibiotika verschärft. Das Zunehmen der Resistenzen auf bestimmte Antibiotika in der Medizin ist weiterhin bekannt und ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Medikamenten unabdingbar. Wir dürfen deshalb keine Antibiotika an Tierbesitzer abgeben, ohne die Tiere vorher untersucht zu haben. Es gibt aber fast immer unterstützende Mittel, die kein Antibiotikum enthalten und die man bis zum nächsten Tierarztbesuch anwenden kann. An die Tierbesitzer, deren Tiere antibiotikahaltige Arzneien verordnet bekommen haben, appellieren wir eindringlich, die vom Tierarzt verordneten Dosierungsvorgaben unbedingt einzuhalten und die Medikamentengabe nicht vorzeitig (z.B. bei Verbesserung des Allgemeinbefindens) abzubrechen. Nur so können wir verhindern, dass überlebende Bakterien eine Unempfindlichkeit gegen das Antibiotikum entwickeln. In einigen Fällen (z.B. bei einem Wechsel des Antibiotikums oder wenn bestimmte Wirkstoffe verwendet werden sollen) sind wir verpflichtet worden, eine bakteriologische Untersuchung mit einem Resistenztest im Labor anfertigen zu lassen. Diese Maßnahme ist für den Tierbesitzer mit zusätzlichen Kosten verbunden, sichert aber die Auswahl eines geeigneten Medikamentes.

Quelle: Deutsches Tierärzteblatt, April 2018, „Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV), gültig ab 01.02.2018“

Ernährung nach der Kastration

Durch eine Kastration verändert sich der Stoffwechsel Ihres Hundes oder Ihrer Katze, deshalb sollten Sie auch die Ernährung an die neue Situation anpassen.

Sexualhormone sind an der Regulation von Appetit und der Stoffwechselaktion mitbeteiligt. Dieses ändert sich nach Abbau der Sexualhormone:

Der Appetit steigt um bis zu 25% und der Energiebedarf sinkt um bis zu 30%.

Katze sitzt am Fenster Deswegen ist es wichtig die Ernährung Ihres Haustieres an diesen „neuen“ Bedarf anzupassen. Eine Futterreduktion ist meist nicht von Vorteil, da diese Hunde häufig anfangen zu betteln oder unterwegs „Essensreste“ aufsammeln. Es wäre empfehlenswert auf ein Futter für kastrierte Tiere (Neutered-Produkte) umzustellen, d.h. ein Futter mit weniger Energie.

Hochwertige Futtermittel bieten häufig zur Energiereduktion weitere Vorteile:

  • Reduktion des Harnsteinrisikos (Struvite, Oxalate -> S/O-Index)
  • Erhalt der schlanken Muskelmasse durch hochwertige Eiweißzusammensetzungen und Zusatz von L-Carnitin
  • Anreicherung mit Antioxidantien zum Schutz vor vorzeitiger Zellalterung

Sie sollten ca. 1-2 Wochen vor der Kastration eine langsame Futterumstellung auf das neue Futter beginnen, da sich bereits 48 Stunden nach der Kastration der Energiebedarf Ihres Tieres ändert.

Beginnen Sie langsam Ihr Tier an das neue Futter zu gewöhnen, dieser Prozess sollte 7-14 Tage dauern, damit keine Unverträglichkeiten (Durchfall, Erbrechen) durch zu schnelle Umgewöhnung auftreten.

Für Empfehlungen sprechen Sie uns sehr gerne in der Praxis an!

Adipositas

Übergewicht ist das häufigste Gesundheitsproblem bei Hunden und Katzen. Etwa 50% der Tiere haben für ihre Rasse, ihr Alter und ihr Geschlecht ein zu hohes Körpergewicht. Die häufigeste Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch:

Mögliche Ursachen dieses Ungleichgewichts sind:

  • Übermäßige Futteraufnahme (zu viel Futter, zu viele Leckerchen)
  • Unausgewogene Ernährung, z.B. zu hoher Kohlenhydrat- und Fettanteil
  • Fehlende körperliche Aktivität

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Kastration
  • Alter
  • Geschlecht
  • Rasse
  • Stoffwechselerkrankungen, z.B. Schilddrüsenunterfunktion

Viele Besitzer nehmen das Übergewicht Ihres Haustieres leider nicht ernst genug und sind sich nicht bewusst, welche Erkrankungen dadurch im Laufe der Jahre auftreten können:

  • Osteoarthritis/Osteoarthrose und weitere Probleme des Begungsapparates
  • Herzerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Harnwegserkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Diabetes

Durch das Übergewicht lindert sich auch die Lebenserwartung Ihres Lieblings.

Mit einer ausgewogenen Nahrung bzw. mehr Bewegung/Aktivität, häufig auch schon mit einer Optimierung der Futtermenge und einigen Regeln wird Ihr Haustier wieder sein Idealgewicht erreichen oder auch bei prophylaktischen Maßnahmen gar nicht erst adipös werden.

Regeln zur Ernährung:

  • Konsequenz- Zwingen Sie Ihr Haustier nicht zum Fressen und füttern Sie es nicht aus der Hand (um es nicht unnötig zum Fressen zu animieren), nicht ad libitum füttern- hinstellen, nach 10 min. wieder wegstellen!
  • Keine Futterzusätze, um Ihr Tier zum Fressen zu animieren!
  • Nicht vom Tisch füttern!
  • Keine menschliche Nahrung!
  • Und bitte: Versuchen Sie nicht durch Füttern Ihr Haustier glücklich zu machen!

Neu! Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Freigängerkatzen in der Hansestadt Rostock

Am 23.5.2013 trat die Stadtverordnung der Hansestadt Rostock über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Freigängerkatzen, veröffentlicht im Amtsblatt der Hansestadt Rostock Nr. 10 vom 23.5.2013, in Kraft.

Katze sitzt am Fenster„Wird Katzen ermöglicht, sich außerhalb der Wohnung ihrer Halterin oder ihres Halters zu bewegen, sind sie durch einen Tierarzt kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Dies gilt nicht für weniger als 5 Monate alte Katzen. Die Kennzeichnung muss durch einen implantierten Mikrochip erfolgen. Wer frei lebenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt, hat die Katzen ebenfalls kastrieren und kennzeichnen zu lassen.Die Kastration ist auf Verlangen dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in schriftlicher Form zu belegen. Auf Antrag können Ausnahmen zugelassen werden.“

Die Kastration von Katzen und Katern mit Freigang hilft ungewollten Nachwuchs zu vermeiden. Das Rostocker Tierheim ist überfüllt mit den oft ausgesetzten Katzenwelpen. Auch in der Stadt begegnet man frei lebenden Katzen in elenden Verhältnissen.

Die Kastration von Katern und Katzen sowie das Implantieren eines Mikrochips gehören in unserer Praxis zur Routine. Für von uns durchgeführte Maßnahmen stellen wir Ihnen gern eine tierärztliche Bescheinigung aus. Vor der Operation werden die Tiere gründlich untersucht und dann entschieden, ob aus medizinischer Sicht eine Operation durchgeführt werden kann. Ist die Katze oder der Kater schon älter oder krank und das Risiko einer Operation zu hoch, unterstützen wir Sie beim Stellen eines Antrags auf Ausnahmegenehmigung. Ansprechpartner der Stadt in diesem Fall:

Frau Schlößer
Tel. 0381-3818604.

Katze liegt auf dem BodenDie Kennzeichnung der Tiere dient nicht der zukünftigen Erhebung einer Katzensteuer. Gekennzeichnete und im zentralen Haustierregister oder bei Tasso registrierte Katzen können ihrem Besitzer leichter zugeordnet werden. Das erleichtert die Kontrolle der Maßnahmen der Stadt Rostock, aber auch die Suche nach dem Besitzer, wenn die Katze nach Verletzung oder Unfall ins Tierheim oder zum Tierarzt gebracht wurde. Die Registrierung ist kostenfrei, Anträge erhalten sie in der Tierarztpraxis.

Ihr Praxisteam